


ADOX ORTHO 25 [••]
Orthochromatischer Film mit 25
ASA.
Höchste Auflösung von bis zu 250 Linien / mm bieten ortochromatiche
Filme schon in normal weich arbeitenden Entwicklern bei voller
Grauwertwiedergabe.
Orthochromatischer
Film auf klarem PET- Träger für höchste Archivfestigkeit.
Orthochromatische Filme sind überragend scharf und feinauflösend
(bis zu 300 L / mm bei erhöhtem Kontrast) aber blind für rot da die
Silberkörner nicht so stark angefärbt werden. Dadurch bekommen Ihre
Aufnahmen einen individuellen Look bei gleichzeitig höchster
Auflösung.
Mit 250 L / mm sind sie an der Auflösungs-Grenze der meisten
Objektive angekommen.
Dennoch sieht man den Unterschied zum CMS in den feinen Details
oder in großen homogenen Grauflächen.
Der Hauptunterschied ist jedoch daß der CMS orthopanchromatisch
sensibilisert ist.
Insofern ist der ORTHO 25 auch kein Ersatz für Technical Pan da er
zwar über dieselbe Auflösung verfügt aber nicht panchromatisch
senibilisert ist und somit eine völlig andere Grauwertwiedergabe
erzeugt.
Technische Daten:
Empfindlichkeit: 25 ASA
Träger: PET, Klar, Lichthofschutz und anti curling auf der
Rückseite
Spektraler Bereich: 380 bis 610 nm
Auflösung: bis zu 330 L / mm bei hohem Kontrast ca. 250 L / mm bei
voller Grauwertwiedergabe
Kontrast: Erhöht
Entwicklung: unter dunkelrotem Filter 30 Sekunden
Betrachtungsdauer
Da bei vielen Lochkameras die richtige Belichtung eher ein Abenteur
als Wissenschaft ist arbeiten viele Lochbildfotografen mit dem
ORTHO 25 und Entwickeln nach Sicht. Die orthochromatische
Grauwertübertragung (Rot wird schwarz) unterstreicht zudem den
Lochbild - Effekt.
Der Film muss in weich arbeitenden (Technidol, Rollei Low Contrast,
Neofin Doku) oder verdünnten Entwicklern entwickelt werden, um
volle Halbtonwerte zu bekommen. Aber auch einfach in ATM49 geworfen
bekommt man kopierbare Negative.
Begrenzt ist auch eine Entwicklung in APH09 (1+80) oder verdünntem
(1+14-1+20) Papierentwickler möglich.
Es kann nach Sicht bei dunklem Rotlicht entwickelt werden (Licht
nur zur Prüfung einschalten !). Dadurch sind Sie begrenzt in der
Lage Belichtungsfehler zu kompensieren, wenngleich in diesem Fall
hinterher die Kontrastbewältigung mit dem Fotopapier erfolgen
muss.
Am besten eignet sich hierfür der ORTHO CT wenngleich diese höchstauflösende Emulsion,
die eigentlich für Elektronenmikroskopie gedacht ist,
in einer Lochkamera sicher nicht völlig ausgenutzt wird.
Ortho Film sind ideal zur Herstellung von S/W Dias oder
Internegativen im Kontaktverfahren. Einfach ein S/W Negativ
umkontakten auf den Film und entwickeln- fertig ist das S/W Dia. Da
das Bild dabei nicht noch einmal durch ein Objektiv geht, kann das
Duplikat nahezu mit identischer Qualität gefertigt werden.
Das transparente Fotopapier (ADOX Displayfilm) benutzt man eher bei
Vergrößerungen da es nicht so hochauflösend ist wie die ADOX ORTHO
Filmemulsion.
Für alternative Prozesse wo ein großes Negativ benötigt wird müsste
man zuerst im Kontaktverfahren auf den ORTHO 25 umkontakten und
dann dieses Dia nocheinmal auf das Transparente Papier
(Displayfilm) vergrößern um ein großes Negativ zu bekommen.
Sehr gut eignet sich dafür der ORTHO CT da dieser Film für Halbtonwiedergabe
optimiert ist und somit normal kontrastreich arbeitet.
Als Planfilm, Rollfilm und Kleinbildfilm erhältlich.
Alle drei Emulsionen (Rollfilm, Planfilm, KB Film) unterscheiden
sich leicht.
Startwerte für die erste Entwicklung:
ADOX APH09 1+40: 4-6 Minuten
ADOX ATM49 Stammlösung: 6 Minuten
Rodinal 1+50: 4-6 Minuten
D76 Stammlösung: 6 Minuten
Die ORTHO Filme Filme werden auch als Lithfilme
bezeichnet.![]()
